PTR Hartmann

Leiterplattensteckverbinder

Ein Leiterplattensteckverbinder besteht aus einer Stiftleiste, die auf der Leiterplatte befestigt wird und der dazugehörigen Leiterplattenklemmen (auch Buchsenleiste oder Stecker genannt). Die Leiterplattenklemmen werden in zwei Gruppen unterteilt, in Schraubklemmen und in Federkraftklemmen.

Bei den Schraubklemmen stehen drei Anschlussprinzipen zur Verfügung, das Drahtschutz-, Lift- und das Excenterprinzip. Schraubklemmen für Leiterplattensteckverbindersysteme werden in der Regel in Blockbauweise hergestellt und stehen in den unterschiedlichen Anschlussprinzipien ab einem Raster von 3.5 mm bis zu 15.24 mm, in metrisch und zöllig, in verschiedenen Farben zur Verfügung.

Die Gruppe der Federkraftklemmen wird unterteilt in Leiterplattenklemmen mit Push-In- (Schenkelfedertechnik) und Zugfederprinzip. Die Leiterplattenklemmen mit Push-In Prinzip werden in Blockbauweise produziert, während die Leiterplattenklemmen mit Zugfederprinzip in Scheibchenbauweise produziert werden. Federkraftklemmen der beiden Anschlussprinzipien sind ab einem Raster von 3.5 mm bis 5.08 mm, in metrische und zöllig, verfügbar. Viele Serien der Leiterplattensteckverbindersysteme sind in verschiedenen Farben lieferbar.

Alle Leiterplattensteckverbinder sind Steckverbinder ohne Schaltleistung (COC). Diese dürfen im bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht unter Last oder spannungsführend gesteckt oder getrennt werden. Das Anschließen der Kabel erfolgt im nicht gesteckten Zustand. Bei Kombination von Leiterplattensteckverbinder mit unterschiedlichen Zulassungsdaten ist der geringere Wert gültig.

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